klau|s|ens erfährt von den ONLINE-VIDEO-SENDUNGS-STREAMERN als ökoschweinen – www.klausens.com

klau|s|ens, so kann es gehen!

die menschen folgen dem zeitgeist, holen sich alles mögliche und unmögliche von streaming(s)plattformen …

… und nun sind sie die dummen.

youtube, sky, netflix, amazon-prime-video, maxdome, iTunes-videothek, yahoo-view, hulu, sky-ticket, streamOn, magentaTV, eurosport-player usw. usf.

denn sie verschwenden (verbrauchen? gilt das wort da noch?) strom „en masse“.

>> Etwa 200 Milliarden Kilowatt Strom werden jährlich durch Streamingdienste und Skype verbraucht. Eine große Herausforderung für die EU-Klimaziele, sagt Margrethe Vestager. <<<<

da kommt eine EU-kommissarin und sagt mal richtig die wahrheit. die leute beklagen sich über dies und über das, de facto aber verbrauchen sie strom und strom und strom.

sie verbrauchen sogar strom, wenn sie online gucken, was die blöde konferenz in madrid ergibt. (oder nicht ergibt!)

sie verschwenden strom, wenn sie im streaming sehen wollen, wie das katamaran-schiff mit greta in portugal anlandet.

sie verspielen strom, wenn sie so kluge physikalische spaßsendungen wie die vom BIG BANG gucken. diese fernseh-serien also.

und auf allen YouTube-kanälen. wer das alles guckt, der verplempert strom und strom und strom.

>>>> Zahlen des Stromversorgers Eon zeigen: Allein durch Streamingplattformen wie Youtube und Netflix, aber auch durch Videokonferenzen mit Skype und anderen Diensten werden weltweit pro Jahr rund 200 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht. Schon im vergangenen Jahr hätten die Streamingplattformen ungefähr so viel Strom verbraucht wie alle Privathaushalte in Deutschland, Italien und Polen zusammen. <<<<

dabei stellen sich doch viele LIVE ins netz, wenn sie wo sind.

auch klimademos werden LIVE gestreamt, auch die.

alles wird doch heute LIVE gestreamt, x fußballspiele, sport ohne ende. selbst attentate.

streaming, streaming, streaming.

und nun das!

alle streamer sind ökoschweine, alle.

gute menschen, böse menschen, schlechte menschen.

wer streamt, ist ein ökoschwein.

niemand wusste bislang davon.

und nun das! über nacht wirst du zum schlechtmenschen. wahnsinn, diese welt!

und kommt nicht heute noch ein bundesligaspiel? im stream?

bestimmt: aber wer mag es noch gucken? es vergeht einem doch jeder „appetit“.

ich gucke sonne LIVE und mache fotos. wie findest du?

unheimlich „abgestreamt“ finde ich das.

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klau|s|ens fotografiert kostenlose und offenbar unerwünschte telefonbücher als tagelang herumstehenden real-müll – www.klausens.com

klau|s|ens, eines tages stehen sie da, einfach so.

die telefonbücher: etwas archaisches. – alt, alt, alt. von der idee. aber neu, neu, neu gedruckt: jahr um jahr.

jahr für jahr telefonbücher, aber keiner will sie anscheinend mehr.

das haus hat 7 klingeln … und 6 telefonbücher stehen tagelang, vielleicht bald wochenlang einfach da, ungenommen, ungeholt, ungeöffnet.

dabei hat man sie extra gegen den regen (und in verhöhnung der ökologie) noch schön blöd eingeschweißt.

alles müll. vorher, nachher, jetzt: alles müll.

dieser müll schafft arbeitsplätze.

so ist es bei werbung ja oft: da hängen so viele arbeitsplätze dran, und die hälfte der prospekte wandert ungelesen in den müll. müll schafft arbeitsplätze und vernichtet herrlichst rohstoffe aller art.

das wäre doch mal wieder eines der großen themen für die GRÜNEN: der skandal um die telefonbücher.

da müsste doch jede mittelstandsdame sagen: ja, ja, nun wähle ich die GRÜNEN. man verschmutzt uns ja die bürgersteige.

und so stehen da die telefonbücher und warten auf die GRÜNEN und den protest des mittelstandes. (und auf den regen, damit sich die plastikfolie lohnt.)

man holt sich die nummern-daten heutzutage eher ONLINE und überlegt sich gut, womit man seine wohnung real verstopft.

das telefonbuch scheint ein opfer der technik-moderne zu sein, der online-moderne.

aber es wird gedruckt und gedruckt und gedruckt (aus recyclepapier bestimmt, weil so ökologisch), dann eingeschweißt mit plastik (weil ebenfalls so ökologisch) … und dann ungefragt den menschen vor die türen gestellt.

vielleicht ist es auch ein beitrag zur architektur.

inwiefern?

es werden einige tage, wochen, monate lang die hauseingänge durch einen etwas anderen optischen „tupfer“ nun aufgehübscht.

danke an die telefonbuchindustrie: danke! (ihr denkt wenigstens mit! auch in bonn-tannenbusch und köln-chorweiler soll es vor den haustüren mal etwas frischer aussehen. danke!)

am ende landen die telefonbücher samt plastikfolie ungelesen im altpapier.

… und im jahr 2018 stehen sie wieder da, das recycelte papier müsste jahr für jahr mehr plastikreste beinhalten.

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