klau|s|ens erfindet den grabstein mit loch als öse zum anketten der sonst geklauten gartengeräte – www.klausens.com

klau|s|ens, die welt ist nicht mehr schön.

sie wird jeden tag schlimmer.

von den gräbern stehlen sie alles, heutzutage. sie schlagen sogar metall ab, von den grabsteinen. sie nehmen die gitter, sie holen sich die lampenschutzgefäße. auch einzelne buchstaben.

… und man nimmt sich auch die kleinen und freundlichen gartengeräte, die mensch am grab steckenlässt oder stehenlässt.

hinten am grab, in der hecke: die schaufel, diese kleine, den dreizack, diesen kleinen, einen rechen, diesen kleinen, und die gießkanne.

… dinge, die man sich früher ans grab legen konnte und da liegenlassen konnte.

das aber geht heutzutage nicht mehr.

nein, denn die sachen verschwinden dann, nicht über nacht, aber vielleicht über 7 nächte oder über 34 nächte. sie sind dann weg.

deshalb hat der weltgroße klau|s|ens etwas erfunden!

wir haben etwas erfunden, wir beide, zweitklausens und klau|s|ens.

aber was?

den grabstein mit loch als öse.

du meinst alle fetten grabsteine brauchen heutztage so etwas?

aber ja: man tut dann ein loch reinbohren, reinbohren lassen, durch den steinmetz.

und dann die kette hindurch!

genau so! genau so! und an dieser kette baumeln dann gießkannen, kleine handschaufeln, kleine dreizacks, kleine handrechen … alles, was man für die grabpflege so braucht oder zu brauchen meint.

das wird dann da angekettet.

genau so: so sollen die friedhöfe der zukunft sein: grabsteine, löcher als ösen, ketten, gartengeräte … und ein einziges baumeln und dazu ein metallenes knirschen von den gliedern der ketten.

friedhof 5.0 eben!

ja, ganz archaisch, mit rostigen ketten, aber doch zugleich 5.0!

… bis dann auch das alles mit der flex abgesägt werden wird, von den dieben.

dann aber kommen wir mit ketten aus titan: dieser zweikampf wird ein nie endender sein.

grabpflege versus verbrechen? die schlacht des jahrtausends?

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klau|s|ens zeigt zum karfreitag den grablichtautomaten im doppelpack und präsentiert eine neue idee – www.klausens.com

klau|s|ens, diese grabkkerzen-automaten wirken im angesicht der milliarden smartphones fast schon archaisch.

für den friedhofsbesucher wirken sie zugleich aber im gegensatz noch verdammt modern, vielleicht zu modern, zu sachlich, zu nüchtern, fast schon als demonstration einer „antipietät“.

und dann sind es noch zwei automaten! nicht einer, nein: zwei!

und beide stehen auch noch fast nebeneinander.

zudem: ganz unterschiedliche modelle.

das problem ist so: will man nun ein grablicht aufstellen, muss man sich gezielt für einen der 2 automaten entscheiden.

da geht das problem los.

eben: mit welchem automaten werde ich dem toten oder der toten oder den toten, die ich bedenken will, am ehesten gerecht?

manchmal löst sich das problem, weil der eine automat sowieso leer ist.

vielleicht gibt es auch mal tage, wo beide automaten leer sind.

dann müsste man noch einen dritten aufstellen.

vielleicht gehen immer weniger menschen zum friedhofsgärtnerfachgeschäft …

… und immer mehr menschen verlassen sich auf diese automaten.

das wäre ja schrecklich.

nimm aber noch eine weitere neue erfindung.

welche?

die von uns, falls es die noch nicht gibt.

wie sähe die aus?

man hat das grablicht als app.

wie ginge das dann?

man würde die app „grablicht“ aufrufen und dann das handy einfach auf das grab legen.

klar, und wenn du gehst, nimmst du das handy wieder mit.

die real-kerzen-grablichter leuchten aber 24 stunden, 48 stunden, oder sogar wochen, je nachdem.

da hülfe so eine app nicht, denn wer will schon sein handy eine woche mit der app „grablicht“ oder „grabkerze“ auf so ein grab legen?!

man müsste also ein billighandy für 5 euro erfinden, welches nur die eine app „grablicht“ aufgespielt hat, schon ab werk, und welches man dann einfach aufs grab legt und da so lange liegen lässt, bis der akkustrom verbraucht ist.

schön. und jeden morgen würden die friedhofsgärtner über den friedhof gehen und schauen, wo es leere grablicht-app-handys gibt.

diese kämen in eine riesige truhe am friedhofseingang … und man könnte sich sein handy dann einige wochen später raussuchen, neu aufladen und wieder aufs grab legen.

ein großer kreislauf des recycelns und wieder aufladens.

tolle sache! ökölogen würden weinen vor freude!

ja, tolle sache: die moderne hat viel mehr zu bieten, als die nörgler erahnen. die kette handy – akku – grablicht-app ist supertoll. da kann keine profane kerze im roten gewand gegen an! keine! (auch nicht die aus den automaten!)

[die handykiste am friedhofseingang klauen sich dann immer wieder mal kluge ganoven und verdienen damit ein auskommen: ganz im sinne von jesus christus und seiner unendlichen güte.]

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