klau|s|ens entdeckt textnachrichten als üblichen teil der inszenierung von serien und filmen – www.klausens.com

klau|s|ens, man sieht es öfter und öfter.

den text im film? in der serie?

genau so: das bild zeigt eine person mit dem smartphone, zugleich wird das eingeblendet, als text, was von diesem smartphone kommt oder in das smartphone reinkommt, an text.

dann ist der text das bild.

es ist der text auf dem (laufenden? nein: meist stehenden) bild, der gute alte fotoroman kommt anders wieder.

wieso anders?

die bilder sind gar nicht interessant, denn man sieht nur die person mit smartphone. der text ist interessant. (oder auch nicht! die filmemacher denken, der text sei interessant.)

bisweilen ist der text auch so blöde eingeblendet, optisch, dass man den gar nicht lesen kann. richtig bescheuert!

ich weiß, bei ROTE ROSEN kann man den text kaum lesen. was denken die sich dabei?!

am ende ist es eh egal: die serie ist uninteressant, die texte sind uninteressant, aber ich kann alles „strecken“, indem ich texte einblende, von SMS-nachrichten oder von WHATSAPP-chats.

und das ist nun ein neues feature!

ich sehe es oft und immer öfter. eigentlich hat sich dadurch das filmische erzählen geändert.

denn der text wird dauernd aufs bild gelegt.

das kannte man früher im film von einem brief und einem telegramm, was man einblendete, als text. so war es früher.

nun aber sind es ganze chat-strecken, im bild tut sich aber eher nichts!

und schon hat man seine 30 minuten an serie gefüllt. es lebe das drehbuch!

es lebe der regisseur … oder die regisseurin.

und dieser beitrag hier kommt mal ins „lexikon des films“.

ja, das wäre schön! (ich schreibe es dir noch als SMS: „ja, das wäre schön!“)

„spinner, das schreibst du doch nur so.“ auch noch zu erwähnen: (zitate der filmgeschichte sind heute die zitate aus den chats, die im film als text eingeblendet werden.)

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klau|s|ens notiert das unausrottbar filmische kofferpacken-taschenpacken-feature – www.klausens.com

klau|s|ens, man wartet ja schon darauf.

oh ja, oh ja.

irgendwann wird jemand zur tasche greifen, zum koffer greifen … und irgendetwas hineinstopfen.

ein klassiker des films, ein klassiker der serie. packen, schmeißen, stopfen.

die laufen dann zum schrank und stopfen davon irgendwas wo hinein.

das muss die requisite dann bereitgelegt haben.

aber wie selten rennt jemand ins badezimmer, um wenigstens mal eine zahnbürste zu holen … und zahnpasta – von allen anderen pflegeartikeln wollen wir hier gar nicht reden.

die grundidee: jemand ist erschüttert, jemand ist wütend, jemand ist beleidigt …

und dann eilt diese person fast unmittelbar (out of a sudden) zum packen. das geht dann zack, zack, zack.

die zuseher wissen nun: oh, der mensch da will weg. da(s) ist ein problem.

und dann soll die packende person von einer anderen person überrascht werden.

diese herbeifliegende person fragt dann: „du willst weg?“ / „du gehst?“ / „du willst mich verlassen?“ / „warum willst du mich verlassen?“ / „wir brauchen dich doch!“ / „du kannst doch nicht einfach abhauen!“

oder auch so: „bleib hier!“ / „geh nicht!“ / „wenn du jetzt gehst, dann …“

ja, man kann mit dieser szene des packens so herrlich spielen!

und der regisseur (oder die regisseurin), der/die kann wochenlang nachdenken: „nehme ich für diese so wichtige szene des packens einen koffer oder eine reisetasche?“

am ende steht immer ein film höchster qualität.

auch die billigserien, die oft mit nicht-schauspielern gedreht werden, haben sehr oft das feature des packens drin.

so sollen auch diese besonders miesen filmchen noch aufgewertet werden.

das packen von tasche und koffer macht jedes mediengefilme unsterblich und großartig.

ja: eigentlich schaue ich filme nur deshalb. ganz aufgeregt warte ich: wann kommt endlich die kofferpackszene? oder die taschenstopfszene?

… und wie viele teile darf er oder sie in die tasche schmeißen, bevor jemand eingereift? in dem film? in der handlung des filmes?

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klau|s|ens erfindet eine neue art der rückblende oder traumeinblendung für den film oder fernsehfilm – www.klausens.com

klau|s|ens, bist du der große filmer?

nein, das nicht, aber ich bin bekanntlichen vielen dingen aus interesse zugewandt.

was hast du mit der rückblende zu tun? im film? oder dem traum? im film?

ich bin ja seher und konsument. zugleich künstler … und letztlich nachdenker.

was hast du denn gesehen?

… wie sie blenden, wenn etwas vorher war. beispiel: iris sitzt im café und denkt dann an gestern abend, wo heinrich sie geküsst hat …

… da macht man dann gerne das bild weich, an den rändern. oder man geht von farbe auf schwarzweiß. solche sachen.

ich weiß, ich weiß. ich habe einfach mal nun noch eine neue (und zusätzliche) idee. (diese idee wäre auch gut für wiederholungssequenzen, z. b. beim sport.)

was ist es denn?

der rechteckige guck-bildschirm, also das sehfenster, wird an einer seite ganz leicht „gedrückt“.

wie soll das gehen?

das bildformat ändert sich auf der linken seite. war es vorher mit 138 cm (55″) breite, um es mal an einem realen bildschirm im wohnzimmer klarzumachen, dann ist das bild beim rückblick oder beim traum nur noch 130 cm breit. 8 cm gehen links weg. oder 10 cm.

das bild wird also in der breite kleiner?

ja, aber ganz weich, an einer seite – es fährt etwas nach innen, das bild.

und so merkt der zuschauer, dass es in eine rückblende hineingeht? oder einen traum?

ja, es es ist ein deutlich sichtbares zeichen. das macht das gucken auch weniger anstrengend.

wie meinst du das?

oft weiß man gar nicht: „ist das jetzt traum oder realität, erika?“ UND: weiß man es nicht, macht das das gucken bisweilen so anstrengend.

es gibt aber auch den weichzeichnereffekt oder schwarz-weiß-effekt bei rückblende und/oder traum. das ja auch.

gewiss, aber ich schlage ja hier und heute mal eine ganz neue variante vor.

du hoffst auf eine revolution im film- und fernsehmilieu?

warum nicht?

klau|s|ens revolutioniert film und fernsehen!

das wäre dann keine rückschau, sondern eine vorschau. eine mögliche utopie. solche sequenzen könnte man auch mit dem trick des seitlichen bild-reinfahrens bewältigen.

klau|s|ens, wir danken dir für deine ewigen ideen.

wieso „wir“? dank erwarte ich von hollywood! babelsberg! bavaria! (und den filmhochschulen.)

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klau|s|ens setzt den begriff der „kreuz-und-quer-hypermedialen überwelt“ – www.klausens.com

klau|s|ens, alle knipsen sich und werden geknipst. Und das auch gleichzeitig.

dazu werden sie gefilmt, filmen selber, und das alles wird dann auch wieder gefilmt.

ein großer teil wird auch noch gesendet.

im livestream sehe ich, wie er sie knipst, und sie ihn, alle sie … und das wird dann auch noch gesendet.

dazu ist ein großer bildschirm da, vor ort, wo die leute noch sehen, wenn sie gesendet werden, wie sie knipsen oder sich filmen lassen oder selber kameramann/-frau gar sind. und der großbildschirm wird ja auch noch im livestream gesendet.

das alles wird ja gesendet und gesendet und gesendet: LIVE in die welt übers internet und auf den bildschirm da vor dem eingang zum „palast“ der berlinale.

ich filme dich, aber du filmst mich.

halt: da sind ja noch leute die sich selber filmen, selbst, himself, herself, selfie, auf diesem roten teppich, sich drehen und filmen filmen filmen … sich selbst.

aber wofür?

das müssen sie doch posten: wenn du promi bist, oder halbpromi, oder teilpromi … das musst du doch posten: instagram schreit nach filmen und fotos, alle 3 stunden.

ach, deshalb ist da auch diese sarah nowak. da in der mitte. weißkleid.

ja, die hat mit dem film, der gleich kommt, nix zu tun, hat aber eine eintrittskarte bekommen.

um gefilmt zu werden.

um sich selber zu filmen. (erst filmte sie sich doch selbst!)

und dann knipst benjamin die frauke, die dann winkt, weil holger filmt, und alle sind dann live im streaming drin. nur bella guckt komisch.

… und auch auf dem bildschirm vor dem filmpalast. auf dem großbildschirm. da sind die ja vielleicht auch.

und dann hat man noch die AUDI-ZDF-LOUNGE, wo oben erhöht massig leute stehen und auch noch filmen und knipsen. (oder winken. in die kamera winken.)

die kommen dann auch gefilmt ins bild.

aber da sind dann teilweise auch die teams der reportagen fürs fernsehen, die sich selber filme und knipsen. oder die kinotrupps, die heute ehrengäste sind, filmen sich zusätzlich auch selbst.

die berlinale knipst und filmt ja auch, das sind die offiziellen fotos. zusammen mit dem berlinale-chef mit hut.

und wieder wird gestreamt und gestreamt.

dann laufen die menschen durch tausende von aufnahmen und aufnahmeprozessen … und wissen nicht, wie ihnen geschieht.

viele wissen auch nicht, dass sie gerade LIVE im internet sind, wie sie knipsen oder geknipst werden.

aber die kameraleute ja auch!

auch die kommen dran, und die reporter. und die INNEN. alle kommen ins bild, werden „angebildet“ und „abgebildet“.

so läuft man ständig durch strahlen des gefilmt werdens und erfasst werdens.

dazu noch videokameras, die fest installiert sind, auch solche des überwachens.

die filmen das filmen des filmens vom filmen der selfies.

so ist die welt nicht mehr „luft“ oder „sauerstoff“, sondern die luft ist voller „filmungen“.

wir leben in einer welt der filmungen, alles überlagert sich.

wir leben in einer welt der „knipsungen“, wo sich ebenfalls alles überlagert.

wir laufen ständig durch fotografische und filmische räume.

und oft wissen wir nichts davon, oder nur von einem teil der aufnahmen.

es konnte ja auch keiner wissen, wir wir dann von dem LIVE-stream des sich filmens und knipsens wiederum screenshots machen, die wir hier verramschen … zu einer feinen kleinen collage.

nein, das kann keiner wissen, aber jeder ahnen.

wieso?

wie leben in einer „kreuz-und-quer-hypermedialen überwelt“.

findest du?

diesen begriff habe ich heute „gesetzt“. es gibt das leben und zusätzlich dazu oder darüber oder dabei diese überwelt. (und die ist immer da! und immer dabei! selbst im wald können kameras der jäger stehen!)

und alles verfließt zu einer neuen ganzwelt und einer ganz anderen art des lebens.

ja, das ist medientheorie und kultursoziologie in einem.

und bei der berlinale 2017 konnte man das vortrefflich komprimiert mitverfolgen.

… und auch mitfilmen und mitknipsen, auch das. screenshots, auch das.

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klau|s|ens mit einer türkei- und präsidenten-satire bezogen auf einen film von charlie chaplin – www.klausens.com

klau|s|ens, auch du?

satiren über staatsmänner (und personen, für die das wort “staatsmann” schon zu viel der anerkennung wäre) gehören in diese zeit, gehören ja eigentlich in jede zeit.

am liebsten über staatsmänner, die autokratisch agieren und das maß des erträglichen gerne überschreiten.

es gibt auch satire(n) über ganz, ganz, ganz schlimme diktatoren, auch das.

noch heute schaut man sich diesen chaplin-film an: “der große diktator”.

auch in der türkei wird man diesen film kennen und gesehen haben … und weiterhin sehen.

deshalb hast du dein satire-kunstwerk auch so benannt!

ja, ganz dezent: “der film der große diktator im spiegel der türkei”.

von wann ist es?

von heute.

wurdest du schon verklagt?

von wem?

von chaplin … oder seinen nachgeborenen vielleicht? wegen beleidigung von …?

ja, das ist die kernfrage: beleidigung von …?

klausens-kunstwerk-collage-der-film-der-grosse-diktator-im-spiegel-der-tuerkei-15-4-2016

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klau|s|ens hört genervt den immer gleichen satz: "das tut mir leid!” – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist immer dieser satz?

immer, oder fast immer. zu 99 % immer.

das tut mir leid?

ja, sie sagen: “das tut mir leid!”

wann?

da ist einer im film, der keine mama mehr hat.

was sagt die neue geliebte, als sie erfährt, dass die mutter des mannes schon tot ist?

das tut mir leid!

da ist eine frau, die als 6-jährige den papa verlor.

was sagt der (baldige) freund im film?

das tut mir leid!

eine 10-jährige hat im alter von 9 ihr erstes pferd verloren, an einer seuche.

was sagt der jugendliche liebhaber des mädchens?

das tut mir leid!

sie sagen nichts anderes?

nein. immer den gleichen satz.

sie sagen nicht: “oh, das muss aber schlimm gewesen sein!”

nein, sie sagen (fast) immer: “das tut mir leid!”

das ist ja ein jammer! welche ausdünnung der vielfalt! welche eintönigkeit des fernsehens! welche armut an drehbüchern! welche posse um die, die drehbücher schreiben! welche grausame wahrheit um die, die diese drehbücher dann in die realität umsetzen.

es ist eine arme welt, die immer nur diesen einen satz kennt.

das tut mir leid!

was denn nun?

mit tut es leid, dass es dir leidtut, dass es allen immer nur leidtut.

danke, aber die richtige und einzige (fast schon denkt man: gesetzlich noch erlaubte) wortstellung heißt: “das tut mir leid!”

und wenn ein enkel seine großmutter verlor?

gibt es das denn? dass jemand seiner (neuen) freundin erzählt, dass er in jungen jahren schon, als 3-jähriger, seine großmutter verlor?

das tut mir leid – ich weiß es gar nicht.

na, also, du musst bei den filmen wohl doch noch etwas genauer hingucken und hinhören. leute wie du haben kein recht, über die das-tut-mir-leid-satzauswahl in film und fernsehen etwas zu schreiben.

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klau|s|ens leidet an den schlimmen provokateuren der religionen, aber auch an den religionen – www.klausens.com

klau|s|ens, die einen sagen so, die anderen so.

es ist die urfrage: meinungsfreiheit oder nicht?

kann meinungsfreiheit bedingslos sein?

nein, sie hat immer einen rahmen und grenzen. allein schon das persönlichkeitsrecht ist so eine grenze, die ständig neu vor den gerichten ausgelotet wird.

dann gibt es ja z. b. das verbot der leugnung des holocaust.

auch das sind alles einschränkungen der meinungsfreiheit. darauf berufen sich auch leute, wenn sie an unsere demokratie gerichtet vorwurfsvoll sagen: das eine verbietet ihr, den film aber nicht!

soll man den schlimmen und gemeinen film den verbieten?

ich weiß es nicht. ich schwanke. heute denke ich so, morgen denke ich so.

wieso?

die meinungsfreiheit ist ein hohes gut … und sie kann nicht nur für das gelten, was ich richtig finde, sondern sie muss auch für das gelten, was ich falsch finde. meinungsfreiheit. das gilt auch für ganz schlechte und gemeine filme.

aber?

es gibt grenzen, was wir gerade schon angerissen haben. es gibt immer grenzen. es wird keine gesellschaft geben … mit bedingungsloser meinungsfreiheit.

keine?

nein, keine. immer ist dieses oder jenes verboten, weil es grenzen überschreitet.

also geht es um die grenzen, die gemeine filmmacher und widerliche islamhasser überschreiten?

auch da. aber geht natürlich auch um akute lagen. wenn es gefährlich ist, dass alles im bürgerkrieg versinkt, dann kann es auch mal richtig sein, die meinungsfreiheit etwas stärker zu begrenzen. (klassiker in bestimmten kriegssituationen sind ja ausgangssperren. ausgangssperren sind auch einschränkungen der meinungsfreiheit, in gewisser weise.)

das ist jetzt der fall? bürgerkrieg droht?

es scheint so. die ganze welt  kann brennen. aber dann denke ich auch wieder anders.

bist du denn für die freiheit der religionen?

ja, aber auch diese mit grenzen: sobald die religionen den menschen fesseln, einschränken, schikanieren, verfolgen, da ist diese freiheit für mich wieder einzuschränken. allein das wort “mission” zeigt schon das gefährliche von religionen. sie wollen erobern. sie wollen menschen erobern … und terrains.

dann hast du probleme mit religionen?

ich habe probleme mit religionen, weil sie immer wieder (bei teilen der anhänger) in jenen dogmen enden, die dann wiederum andere teile der gesellschaft einschränken und züchtigen wollen. religionen sind eigentlich immer auch pulverfässer.

ähnlich wie die politik.

auch da haben uns viele dogmen schon viele tote erbracht.

dann schwankst du also?

ja, ich schwanke. das ist mein problem. so wird es vielen menschen gehen.

und die karikaturen, diese neuen? aus frankreich?

völlig unnötig, weil sie noch mehr pulverfass bedeuten. am ende landen wir erneut bei den scheiterhaufen.

und die 100.000 dollar oder euro, die ein pakistanischer minister als kopfgeld aussetzte? für den islamhasserfilmemacher?

völlig unverständlich – aber auch, dass er noch in dieser regierung ist. was sagt das über pakistan, wenn der mann nicht sofort entlassen worden ist?

es ist alles so verwirrend.

dann gibt es die, die sagen: wir dürfen uns vom radikalen islam nicht in eine ecke drängen lassen, wo wir aus angst alles hinnehmen und nichts mehr sagen. da geht es um den standpunkt, den man verteidigt.

ja, gewiss: wer überzeugungen vorschnell aufgibt, der kann diese verlieren.

und?

wer zündelt, kann auch viel verlieren.

ja, was denn nun?

ja, was denn nun?!

es ist eine gespannte lage. die aufklärung hat die religionen in europa schon zu großen teilen weggespült, aber in anderen ländern der welt fängt das alles noch an.

du meinst, wir haben unsere hexenverbrennungen historisch (scheinbar längst) hinter uns gelassen …

… aber jetzt kommen sie (die unaufgeklärten haltungen) aus anderen regionen der welt wieder in unsere länder hinein. sie werden uns zugespült: a) durch die menschen der migration b) durch den flug der meinungen und ideologien via internet.

alles brodelt, alles ist schnell. überall prallen menschen und meinungen und dogmen aufeinander. altes und neues. freiheit und unfreiheit.

ja, es ist eine wirre welt. (aber so war sie ja immer schon.)

glaubst du an einen gott?

nein, allein schon der inhalt dieses beitrages beweist, dass es keinen gott geben kann. sollte es einen gott geben, dann hätte dieser keinerlei moral in sich und an sich, weil er dieses chaos auf der welt immer wieder zulässt. was soll das denn?

wer sagt denn, dass ein gott immer “moralisch” sein muss?

die religionen! das ist es doch! die religionen!

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klau|s|ens sieht die nun ewige verknüpfung eines filmes mit einem verbrechen – www.klausens.com

klau|s|ens, dieses kino, dieser film, dieser mörder …

du willst sagen: alles gehört nun zusammen.

gewiss. dieser film wird immer mit dieser amok-tat verknüpft sein.

was bedeutet das?

wann immer dieser film irgendwo kommt, selbst dereinst im fernsehen … man wird immer an die tat denken.

und dann?

dann wird man bei jedem geräusch erzittern.

wieso?

man wird denken, die tat finde nochmals statt … so oder anders. aber doch so.

aber der mörder wird doch in haft sitzen. was kann noch passieren?

der mörder, ja, aber was ist mit den nachahmern?

die gibt es?

ich hoffe: nein! – aber es könnte sie geben. (ist nicht jede amoktat auch eine nachahmung von anderen? wird sich nicht auf vorbilder berufen? so wie sich in norwegen auf die tempelritter berufen wurde? so wie die nazis sich auf germanisches berufen haben? und … und … und …?)

was bedeutet das?

wann immer etwas um diesen film berichtet wird, wann immer der film irgendwo läuft: man denkt an potentielle nachahmer.

und?

diese verknüpfung wird ewig sein.

aber die filmcrew, die kann nichts dafür. die produzenten, der regisseur, die drehbuchschreiber.

nein, aber das ist der realität egal: alles um diesen film wird mit diesem massenmord in aurora, colorado, verknüpft sein. batmann wird damit verknüpft sein. der gegenspieler, joker, erst recht … sollte sich der mörder tatsächlich als ein oder der “joker” gefühlt haben.

du meinst, das geht ewig?

ja, aber es gibt hoffnung.

welche?

auf viele berge steigen bergsteiger und solche, die meinen, bergsteiger zu sein.

was wird?

einige stürzen ab und gehen zu tode. nimm den mount everest kürzlich noch.

und?

trotz der konnotation mit absturz und tod und tragik, wird der mount everest dennoch immer wieder bestiegen werden.

das also möchtest du nun dem film mitgeben? dem film “The Dark Knight Rises”? diese seltsame “hoffnung”?

er wird trotz allem immer wieder geguckt werden, vielleicht sogar genau wegen der schrecklichen ereignisse.

wird er also auf lange sicht mehr oder weniger zuschauer haben, als andere batman-filme?

das ist die frage: wirkt der schrecken auf lange sicht mehr anziehend oder mehr abschreckend? der mensch ist ja für beides empfänglich.

klausens-k-werk-kunstwerk-kino-und-schrecken-zwei-23-7-2012

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klau|s|ens analysiert die seltsame fiction-realität des amoklaufes von aurora – www.klausens.com

klau|s|ens, dieses schlimme attentat im kino. gestern. bundesstaat colorado. ein mann tötet. er sagt nichts. er schießt. auf kinozuschauer. eine filmpremiere. “The Dark Knight Rises”. ein batman-film.

das hat eine besonderheit: es war der gewaltvolle film und es war die blutige realität des amoklaufes, beides genau gleichzeitig. beides fusioniert.

also nicht: horrorfilm zuhause oder böse computerspiele zuhause … und dann hernach amok in einer schule oder in einem einkaufscentrum?

nein, beides zugleich: reale welt und fiktionale welt verschmolzen. der attentäter wollte in den batman-film im kino (und bei der premiere) “aufgehen”, so scheint es. er wollte, dass die realität teil der fiktion wird, also der fiction. (oder auch umgekehrt!)

er war ja schwarz gekleidet, dazu eine gasmaske.

war er schwarz wie batman, also eigentlich der rächer für das gute, oder war er schwarz für einen “dark knight”, für das böse?

vielleicht kann man beide welten nicht trennen. in der amerikanischen comic- und kino-fiktion (englisch = fiction) gibt es immer gut und böse, die eigentlich nach denselben parametern handeln. es ist eine welt voller gewalt, wobei beide seiten sich in der gewalt eine erlösung oder heilung oder klärung versprechen.

der attentäter hat das direkt aufgegriffen. es ist der große amerikanische mythos von gewalt. wie viele indianer hat man getötet, um jenes “gelobte land” von ost nach west an sich zu reißen?

der attentäter kann “das gute” und “das böse” nachgeahmt haben wollen. auf einer bestimmten schiene oder ebene des denkens ist beides gleich, auch für uns als beobachter. (im krieg sterben ja auch auf beiden seiten menschen. aus der sicht des opfers ist “gut” und “böse” sowieso ganz egal. das opfer ist dann tot oder verletzt.)

es gibt filme, wo die helden aus der leinwand treten und im film dann zu einer realität werden, die dem film im film entstiegen ist.

es gibt viele solcher szenen … und einen berühmten film von woody allen: “the purple rose of cairo”.

das ist realität in der fiktion, die sich aus der fiktion in der fiktion ergibt. einer steigt im film aus der leinwand im film (also quasi: filmfilm!), hinein in eine realität, die aber auch bloß ein film ist.

der attentäter von aurora in colorado war aber ganz echt.

das ist ja das besondere in all dem schrecken: nie zuvor wurden eine gewaltvolle fiktion und eine grausige realität wirklich in der realität zusammen “vollführt”. das ist “einmalig”, wie immer man dieses wort interpretieren mag.

es sollen ja mindestens 12 tote sein.

es ist der schrecken! nur der schrecken! (man dachte, dass dieses erfüllen der filmvisionen nach 9/11 ein ende haben würde. aber es hat es nicht. hollywood siegt weiter und weiter. die kinobilder suchen eine vollendung in der realität.)

ist unser leben wie hollywood … oder bestimmt hollywood unsere köpfe, unser denken und damit unser leben?

wer beeinflusst wen? hollywood sind wir. denn in diesen filmen wird ja unser sein verarbeitet. und damit ist hollywood in jedem film immer auch etwas von der wahren menschheits-realität. (wie phantasiereich und abstrus ein film auch sein mag. jeder traum ist ein spiegel der realität.)

klausens-k-werk-kunstwerk-kino-und-schrecken-21-7-2012

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klau|s|ens und der schauspielschrott des fernsehens heutzutage – www.klausens.com

klau|s|ens, bist du mit dem fernsehen immer noch nicht fertig?

es werden immer mehr.

was?

diese schlechten sendungen, die als geschauspielerte sendungen gelten sollen.

du meinst „Traumschiff“?

die gab es früher schon. jetzt aber sind es nicht mal mehr schauspieler, die (schlecht) schauspielern.

seit jahren schon. alles verludert seit jahren schon.

es wird immer mehr. VOX macht jetzt „Verklag mich doch!“.

na und?

dafür brauchen sie wieder „schauspieler“.

es gibt viele solcher serien.

sie werden nicht weniger, sondern mehr.

du meinst:
„Mitten im Leben!“,
„Verdachtsfälle“,
„Familie im Brennpunkt“,
„Betrugsfälle“.

diese RTL-schiene, z.b. – dann aber gibt es noch mehr davon. das fass ist unendlich groß. krimiserien bei SAT1 wie
„Lenßen & Partner„,
„Niedrig und Kuhnt„,
„K 11„.

auch da?

ja auch da. dann diese serien vor gericht wie
„Richterin Barabra Salesch„,
„Richter Alexander Holt„.

hört das nie auf? auch die kallwass! oder die schulermittler! oder schrott bei RTL II: urlaubssoaps. alles das.

soaps über pseudosoaps.

und sie brauchen pseudoschauspieler en masse.

das geht weiter und weiter, alle soaps und dokusoaps. nirgendwo weiß man mehr, was stimmt, was nicht mehr stimmt.

bis zum restauranttester rach?

ja, bis zu dem. überall stehen figuren vor der kamera: echt oder halbecht? man weiß es nicht. was ist inszeniert?

was ist halb inszeniert?

was ist völlig falsch?

was ist total falsch?

überall sind neue „schauspieler“ am werk. oder reelle personen mit scheinidentität.

scheinspieler.

scheinwahrhalbspieler.

eben: eine ganze branche wird plattgemacht. das schauspielen als solches wird diskreditiert und zersetzt.

die idee des schauspielers!

man will alles kaputtmachen.

niedrig soll die qualität sein.

und billig. billig die bezahlung, billig das ergebnis.

das zieht kreise.

eben: auch andere sendungen werden so schlechter.

auch die öffentlich-rechtlichen werden schlechter.

diese serien bekommen einen anderen schnitt. hölzerne dialoge, und sie werden allesamt schlechter. man kann es nicht ertragen!

dabei haben die noch gelernte schauspieler.

wielange noch? immer neue sendeformate müssen her.

die sie sind billig und nochmals billig.

das schauspielen verkommt zum schreien oder scheinweinen.

daniela katzenberger ist die berühmteste „schauspielerin“ deutschlands.

so in etwa geht alles seinen weg. zeige menschen … das ist dann „schauspiel“. und zeige diese mit „viel theater“, das ist dann „erfolgreich“. – aber billig soll es auch immer sein.

im dschungelcamp kann alles „gemacht“ worden sein.

ja, auch da: immer szenen und ereignisse. aber was ist wahr, was ist gespielt?

wer wird zum spielen animiert?

wir werden von morgens bis abends betrogen.

das fernsehen wird schlechter.

die idee des schauspiels als „echter und hart erarbeiteter und gewollter betrug mit ankündigung“ löst sich auf.

aber die schauspieler deutschlands protestieren nicht dagegen. alle lassen sich alles gefallen.

ein riesiger sumpf, der alles mit sich zieht.

schriftsteller, die sich dann in blog(g)s über immer schlechteres schauspiel auslassen.

diese medienwelt versackt in ihrem eigenen dreck.

und die schriftsteller sollen allesamt auch noch tiefer hineingezogen werden.

nicht mit uns!

nee, mit uns erst recht nicht!

selbst die guten alten fernseher sterben aus und verändern ihre form. die geräte!

man kann sich nicht mehr einkriegen …

… muss dann aber doch einmal den blog-eintrag abspeichern.

so ein jammer aber auch!

ich will weiter schlecht über schlechte schauspieler reden.

und über schlechte scheinschauspieler.

ja, und über scheinwahrhalbmieskotzdichausspieler.

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