klau|s|ens erstellt eine zeichnung – www.klausens.com

klau|s|ens, heute kein text? nur eine zeichnung?

irgendwie ja. bisweilen ist der kopf so voll, dass man gar nicht mehr weiß, was man noch schreiben soll.

das schreiben muss die gedanken dann formulieren.

und genau das kann dann so anstrengend sein.

dann ist eine zeichnung etwas leichter.

ja, sicher, denn sie stellt das chaos im kopf ja nur dar.

schreiben ist dann die schwerere aufgabe.

aber sicher. dennoch bekommt man immer ein paar zeilen zusammen.

wie diese hier.

wir könnten noch etwas abdrucken hier, was noch nicht abgedruckt wurde.

okay, dieses:

KOHLE ODER HYDRATE

Der Junge
Verweigerte
Die Kartoffelchips

Er schrie
Furchtbar laut nach
Champion Chips

Der Dümmling

Copyright Klau|s|ens in allen Schreibweisen und Schraibwaisen, u. a. als Klausens oder Klau/s/ens oder Klau(s)ens, 21.5.2018, gegen 19:58 Uhr MESZ, Königswinter-Oberdollendorf.

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klau|s|ens wird der herbst verkündet – www.klausens.com

klau|s|ens, der herbst kommt.

man hat das ende des heißwarmen wetters zum ende der woche hin angesagt. einige eher kühlkalte tage werden folgen.

und die schulferien NRW gehen auch nun zuende.

das bedeutet: der herbst kommt. unerbittlich, ja: unerbitterlich.

„unerbitterlich“ ist ein schönes wort. danke.

aber es hilft uns nicht über den nun kommenden herbst hinweg.

herbst ist ja eigentlich schon, wenn auf den shopping-sendern jacken, mäntel und warmkleidung offeriert werden.

gewiss, gewiss: und das kann mitten im sommer schon sein.

ich dachte mir gestern so: „ich hasse nicht nur den herbst. ich hasse auch schon das wort herbst.“

ein schönes zitat! wem ginge es anders?!

herbst ist dann, wenn einem eingeredet wird, es sei schön, wenn die winde über die steppe fegen.

herbst ist das grau, welches sich über das grün legt. (kann auch noch mal schön sein. kann!)

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klau|s|ens zum leeren verkaufsbehälter der zeitung „bild“ – www.klausens.com

klau|s|ens, die presse geht weiter und weiter zurück.

offenbar ja, wenn man es auf die klassische zeitung und so manche zeitschrift bezieht: die rückgänge im druck scheinen dramatisch.

das online-magazin „meedia.de“ hat die verkaufszahlen wichtiger deutscher printmedien seit 2008 verglichen – mit offenbar recht erschreckenden ergebnissen. höre: es wurden vor einem jahrzehnt in deutschland noch täglich knapp 24 millionen tageszeitungen verkauft – jetzt sind es noch 16 millionen, ein minus von 33 prozent. von den bekannten tageszeitungen hat es die „Bild“ schlimm getroffen: das blatt verkauft heute um die 54 prozent weniger Exemplare als 2008. die F.A.Z. um 35 prozent weniger, die SÜDDEUTSCHE um die 23 Prozent. ähnlich bei bekannten magazinen: SPIEGEL minus 31 prozent, FOCUS minus 44 prozent und STERN minus 46 prozent. jugend- und computer-zeitschriften hatten noch katastrophalere zahlen übers jahrzehnt: BRAVO hat um die 78 prozent weniger käufer als 2008, die PC-WELT um die 87 prozent.

was soll ich dazu sagen?

ich dachte nur, wie man früher die „Bild“ bekämpft hat, weil die so log. APO und so. günter wallraff als herr esser dort subversiv in der recherche. – und nun löst sich zumindest die druckausgabe der bild-zeitung wie von selber auf, durch den allgemeinen wandel. den medienwandel.

viele menschen lesen eben gerne den besonderen (kostenlosen) müll auf FACEBOOK. der mensch ist ja in der masse kaum belehrbar, in vielerlei sinn.

zugleich bestimmt herr trump die presse als feinde der nation und als verbreiter von fake news. der oberste einer (mehr und mehr angeblichen) demokratie zertrümmert mit worten ein standbein dieser demokratie: die medien als vierte gewalt. was soll man sagen?

das ist eine besondere pointe, wenn lügner die presse als lügner beschimpfen. aber auch „fake news“ ist ein schneller universalvorwurf, der nie falsch sein kann, egal, an wen man das richtet.

denn wer ist wirklich wahr? und wahrhaftig?

ich musste auch an die gestrige erklärung des FDP-ministers stamp aus NRW denken, gestern, zu der abschiebesache sami a. … und wie ja offenbar gerichte ausgehebelt werden. (… damit also unsere verfassung, unsere gewaltenteilung, unsere demokratie.)

stamp erinnerte mich in einem speziellen ausspruch von fern an den radfahrer jan ullrich zum doping. damals, als er „niemanden betrogen“ hatte. oder „belogen“ hatte. sprache wird eben gerne zurechtgedreht, dass es irgendwie noch stimmt.

ja: „ich habe niemals etwas gesagt, vom dem ich dachte, dass es so nicht sei“, wäre ein schöner satz, der gut klingt, für alle gefahrensituationen, zugleich immer noch „wahr“ scheint.

ach ja, wir brauchen doch die presse so sehr, die medien so sehr: aber eine gute presse, keine gekaufte und benutzte presse. eine presse, die das alles entlarvt, was menschen so treiben. und eine presse mit moral, das war bei der „Bild“ ja seltenst der fall.

herrliche worte, herrliche worte. (ob ein blog das wächteramt der presse fortan übernehmen kann?)

schreib dazu doch mal was!

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klau|s|ens schrieb am 8.8.2018 den hitzeroman [8.8.18] – www.klausens.com

klau|s|ens, da hast du vor ein paar tagen den ganzen tag geschrieben?

und dann habe ich alles vor 24:00 uhr noch an die druckerei geschickt.

an einem tag geschrieben? und vollkommen beendet?

so kann man es sagen. wir warten auf das fertige buch.

die datumsromane sind ja jetzt schon einige.

siehe die buch-roman-folge:

EINTAGESROMAN [8.8.8]
STUNDENROMAN [9.9.9.]
JETZTROMAN [10.10.10]
NUNROMAN [11.11.11]
BALDROMAN [12.12.12]
SCHONROMAN [3.3.13]
HEUTROMAN [4.4.14]
DIENSTAGSROMAN [5.5.15]
DOCHROMAN [6.6.16]
FREITAGSROMAN [7.7.17]
HITZEROMAN [8.8.18]

dann wäre es nun das elfte werk in dieser reihe. 11 datumsromane. über 11 jahre hinweg.

ja, gewiss. (die zeit verrinnt, auch das ist gewiss.)

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klau|s|ens guckt ins impressum vom übernommenen bonner general-anzeiger – www.klausens.com

klau|s|ens, warum guckst du da rein, ins impressum?

oooch, einfach so. du erinnerst dich: rheinische post und so.

die haben nun den general-anzeiger bonn?

irgendwie ja, aber man weiß es nicht so ganz genau: wer und wie und was. ich müsste mal ins handelsregister schauen.

und? was war mit dem bonner ga?

erinnerst du nicht?
>>Meldung vom: 16.05.2018 | Das Bundeskartellamt hat das Vorhaben der Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft mbH („RBVG“) freigegeben, sämtliche Anteile an der H. Neusser Besitz- und Verwaltungs-GmbH & Co. KG („Neusser KG“) zu erwerben. Zu den Zeitungen der RBVG gehört u.a. die „Rheinische Post“, die Neusser KG verlegt u.a. den „General-Anzeiger“.<<

ja, ja, die großen und die kleinen, die konsortien, die mediengiganten … alles das.

im impressum vom bonner GA vom 4.8.2018 steht es so: Verleger und Herausgeber: H. Neusser Besitz- und Verwaltungs GmbH & Co. KG – ABER Verlag: Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH

und so stand es vorher wohl auch da. das müsste man mal checken.

was wundert dich?

mich wundert nichts, aber seltsam ist es einem dennoch, wenn als VERLEGER eine Gmbh & Co. KG, als Verlag jene Gmbh auftaucht.

früher war der verleger ein herr schmitz und sein verlag war dann vielleicht die BAMBI GmbH. oder eine frau müller – und der verlag war die müller-presse KG.

ja, irgendwie schon: das wort verleger implizierte immer eine person, und das wort verlag das, was die person nun als firma zum verlegen betreibt.

und so ist es in vielen fällen schon lange nicht mehr.

genau das, das alles fiel mir auch auf.

der name „neusser“ ist aber noch vorhanden. beim bonner GA = general-anzeiger.

und: verlagsgründung 1725, das steht auch noch da. (ja, heute noch, im august 2018)

gewiss, wobei das heutige etwas ganz anderes ist, ein resultat des prozesses des schluckens und geschluckt werdens. (man täuscht eine historische dauerhaftigkeit jetzt zu werbezwecken noch vor – und gedruckt wurde die zeitung zuletzt ja immer bei der RHEIN-Zeitung … und gar nicht mehr in bonn. also: tradition ist auch nicht mehr das, was sie zu sagen scheint.)

und herausgeber hermann neusser steht nun auch nicht mehr da. im impressum. (das könnte dann seit der aktuellen RP-übernahme so sein.)

jedenfalls: der verleger ist eine „GmbH & Ko. KG“, der Verlag ist ein GmbH … und die Vergangenheit ist nur noch eine plakative historie, das geld der ex-besitzer ist auch schon wieder woanders.

und wir haben jetzt mal den oberen teil des impressums vom 4.8./5.8.2018 ins netz gestellt, als scan. (siehe unten im blog.)

ja, der blog ist übrigens von der Klausens Gmbh & Co. KG geschrieben, wird aber von der Klausens GmbH verantwortet, oder umgekehrt? (man blickt durch alles kaum noch durch.)

ich sage nur:
H. Neusser Besitz- und Verwaltungs GmbH & Co. KG
H. Neusser Beteiligungs GmbH & Co. KG
H. Neusser Verwaltungs-GmbH
… und immer seit einigen jahren auch „Neusser KG“ als kurzer „spitzname“.

historien! (und dennoch agieren die historien.)

ja, auch historien der aufstellung des unternehmens.

was war? was ist? was ist noch? was wurde umgebaut? und wer und wohinter steckt die Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft mbH. (man müsste mal bei denen vom bankhaus oppenheim zu allem nachfragen, die kannten sich doch mit solchen dingen – man erinnere auch jenen prozess / jene prozesse vor dem landgericht köln – gut aus … und bei diesem bauunternehmer aus troisdorf.)

klausens! mir fällt dieses ein: „ich habe mich übernommen, also wurde ich übernommen.“

ein wunderschönes KLAUSENS-zitat vom 5.8.2018!

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STAUPROFESSUR AM LOVEPARADEN-RAND – Copyright bei www.klausens.com

STAUPROFESSUR AM LOVEPARADEN-RAND

Da wo Stau sein könnte
Haben wir (Geld!) bunte Karten erstellt
Deren Pläne doch zeigten
Da ist nur viel Fläche
Am Ende also Staub

Viel Staustaub
Dem wir nicht zu gedenken gedachten

Mal munter rankommen lassen
Diese Rave-Horden mit
Denen wir (Objekte!) unsere Forschung
Betreiben du ewige kontensatte
Menschenskinderflöterei

www.klausens.com/klausens-live-gedichte-vom-loveparade-prozess.htm